Radverbindung von Lindenau zum Hauptbahnhof

Verbesserungen bereits jetzt angehen

In den letzten Jahren hat die Zahl der Radfahrenden auf der Radverkehrsverbindung von Lindenau bis zum Hauptbahnhof spürbar zugenommen und immer stärker artikuliert sich der Bedarf nach einer zügigen, sicheren, durchgängigen und komfortablen Radverkehrsführung.

Der ADFC Leipzig begrüßt deshalb das Ziel der SPD die Radfahrbedingungen auf dieser Verbindung deutlich zu verbessern. Hierzu kann bereits jetzt durch kurzfristige und kostengünstige Maßnahmen eine Verkehrsführung mit deutlich höherer Qualität für Radfahrende und zu Fuß Gehende erreicht werden.

Die erste Verbesserung – die Einrichtung von Halteverbotszonen in der Inneren Jahnallee – wurde nun nach längerer Verzögerung umgesetzt.

Der nächste Schritt ist die Verbesserung der Radverkehrsführung auf den anderen Abschnitten zwischen Goerdelerring und Lindenauer Markt. Sowohl im westlichen Streckenabschnitt der Jahnallee mit Zeppelinbrücke, als auch im östlich der Jahnallee anschließenden Ranstädter Steinweg, sind Fuß- und Radverkehr auf zu engem Raum geführt, sodass es häufig zu Gefahrensituationen zwischen zu Fuß Gehenden und Radfahrenden kommt.

In Übereinstimmung mit der StVO spricht sich der ADFC für eine Führung des Radverkehrs auf der Fahrbahn aus. Die Einrichtung von Radfahrstreifen kann auf schon heute existenter Infrastruktur erfolgen und ist sowohl schnell als auch kostengünstig umsetzbar. Spätestens mit Ende der Bauarbeiten auf der Plagwitzer Brücke im IV. Quartal 2019 und den umzusetzenden Maßnahmen des Luftreinhalteplanes ist mit einer reduzierten Verkehrsbelastung durch Autos in diesem Abschnitt zu rechnen, welche eine Einrichtung von Radfahrstreifen zulässt.

Die Effektivität der kurzfristig umzusetzenden Maßnahmen sollte im Rahmen des beschlossenen Verkehrskonzeptes (VI-P-06194-DS-02 Sicheren Radverkehr in der inneren Jahnallee Leipzig ermöglichen) evaluiert und optimiert werden.

21.03.2019 - 13:16

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